Rollkunstlauf ist ...

... eine Sportart, die von Mädchen und Jungen betrieben werden kann. Schon im Alter von 4-6 Jahren können Kinder spielerisch an diesen Sport herangeführt werden.
Rollkunstlauf ist eine technisch-kompositorische Sportart. Sie beinhaltet das Pflicht- und Kürlaufen. Pflichtlaufen ist das Laufen von Figuren auf vorgezeichneten Bögen mit vorgeschriebenen, unterschiedlichen Drehungen. Schon die kleinste Veränderungen der Körperhaltung hat eine enorme Wirkung auf das Ergebnis. Das heißt, jede Stunde mehr an Training bringt mehr an Körpergefühl, Sicherheit und Konzentration. Neben dem Pflichtlaufen gehört das Kürlaufen zu dieser Sportart. Hier liegt der Schwerpunkt auf der technischen Bewältigung der Sprünge (ein bis drei Umdrehungen) und der Pirouetten. Diese Elemente werden eingebettet in eine Choreographie zu Musik. Jede Trainingseinheit beinhaltet also das Üben, Festigen und Automatisieren von verschiedenen Sprüngen und ihrer Kombination untereinander, mehrerer Pirouettenvariationen und am Ende die künstlerische Verwirklichung zur Musik.
Rollkunstlauf bietet für die gesundheitliche Entwicklung der Kinder viele Vorteile, die sich -in gewissen Grenzen- auch therapeutisch einsetzen lassen. Gleichgewichtsschulung und dazu das ständige Training der harmonischen Körperkoordination sind ein starkes Argument für diesen Sport. Natürlich kommt auch das Ausdauertraining nicht zu kurz. Nicht nur der Körper auch die geistigen Fähigkeiten werden trainiert. Die Konzentration und Merkfähigkeit werden gefördert. Schließlich müssen Pflichtfiguren exakt auf den Bogen gebracht und die Kür darf nicht vergessen werden. Die Kür vor einem Publikum mit vielen Zuschauern zu laufen, verlangt Disziplin und ein gesundes Selbstwertgefühl. Rollkunstlauf trägt dazu bei, dass Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden oder gar nicht erst entstehen. Es fördert den Gemeinschaftssinn im Umgang mit der Gruppe.